Annette Pitzner ruft auf ihrem Blog zu einer Blogparade rund um das Schlafen auf. Ein sehr interessantes Thema! Jeder Mensch schläft, und sicher hat jeder auch mal Probleme mit dem Einschlafen … Ich spreche aus Erfahrung! Insbesondere das „Zusammen in einem Bett schlafen“ kann Paare vor große Herausforderungen stellen. Ich plaudere hier mal ein bisschen aus dem Nähkästchen. Die Themen:

  • Nachteile von durchgängigen Matratzen
  • Nachteile von schnarchenden Partnern
  • Ein schwacher Trost (vom Schlaf und vom Löwen)

Durchgängige Matratzen und Topper

Meiner Erfahrung nach ist die Matratze beim Schlafen ein wichtiger Faktor. Sonst können langfristig Rückenschmerzen die Folge sein. Manchmal merkt man erst nach einiger Zeit, ob die Matratze so bequem ist oder nicht – oder ob sie durchgelegen isz.
Unter Umständen muss man dennoch nicht sofort eine komplett neue Matratze kaufen. Abhilfe schaffen kann auch ein Matratzentopper. Dieser schon nicht nur die Matratze, sondern kann auch den Liegekomfort bei besonders harten Matratzen erhöhen – und das „Gräbala“, den Spalt, der sich zwischen zwei Matratzen auftut, abmildern.

Schwierig wird es natürlich, wenn man sich eine Matratze teilt, mit der ein Partner nicht klarkommt. Da hat man sich für eine durchgängige, 1.60 oder 1.80 Meter breite Matratze entschieden, damit keine lästige Spalte zwischen zwei Matratzen entsteht – und schon hat man ein neues Problem! In der Regel hat aber zumindest jede Seite sein eigenes Lattenrost, das sich individuell verstellen lässt. Das kann in manchen Fällen ausreichen, um den Partner bequemer zu betten.

Richtig unangenehm wird es jedoch, wenn der Partner beim Umdrehen (oder sich im Bett wälzen) die Matratze in solche Schwingungen versetzt, dass der Bettgenosse glaubt, abzuheben und aus dem Bett katapultiert zu werden – oder ein buckelndes Kamel zu reiten. Dann sollte man sich doch Gedanken über eine neue Matratze machen – oder doch zwei einzelne kaufen und ggf. mit einem Topper abdecken.

Der Partner – ein (möglicher) Feind im Bett

Noch schlimmer ist es nur noch, wenn der Partner schnarcht oder sonstwie Krawall macht. Manchmal hilft dann nur der kurzfristige Umzug in ein Zimmer ohne Lärmbelästigung, um seinen verdienten Schlaf zu erhalten … Ich habe schon alle Anti-Schnarch-Mittel durch: Nasenklammern, Schaum … Nichts hat geholfen. Für Tipps wäre ich dankbar! Bei dauerhafter Lärmbelästigung bleibt langfristig wohl nichts als getrennte Schlafzimmer.

Generell kann es bei Schlafschwierigkeiten helfen, den Ort zu wechseln und zum Beispiel auf dem Sofa zu schlafen. Wenn sich der Schlaf aber nicht einstellen will, weil man über etwas nachgrübelt (oder auch einfach zu spät noch Kaffee getrunken hat), wird das wohl eher keine Linderung bringen.

Besonders bei Erkrankungen und Schmerzen, die den Schlaf rauben, ist es sicherlich unabdingbar, mit einem Arzt zu sprechen.

Die Sache mit dem Schlaf und dem Löwen

Es gibt eine Studie, die besagt:

  • Männer schlafen besser mit ihrer Partnerin an der Seite.
  • Frauen schlafen besser allein.

Das klingt verdammt ungerecht. Es gibt aber auch eine (eventuell nicht ganz ernst gemeinte) Theorie, warum das so ist:

Frauen haben einen leichteren Schlaf, damit sie nachts aufwachen, wenn der Löwe kommt, und mit den Kindern fliehen können. Die Männer haben einen tiefen Schlaf, sodass sie vom Löwen gefressen werden und der Frau und den Kindern so einen Vorteil verschaffen … Ist was dran, finde ich 🙂 Oder zumindest ein schwacher Trost.

Ich hoffe, ich konnte ein paar halbwegs sinnvolle Gedanken zum Thema Schlaf beisteuern. Bin schon gespannt auf die anderen Beiträge dieser Blogparade!

Mehr lesen?

Mein Bett – Möbel online kaufen – ein Erfahrungsbericht

Mit dem Partner gut in einem Bett schlafen